Ich optimiere Rezepte nicht, weil Kochen kein Algorithmus ist. Ein Rezept ist für mich kein Bauplan, sondern eine Orientierung.
Wenn ich koche, halte ich mich oft selbst nicht exakt an das, was ich aufgeschrieben habe. Nicht aus Nachlässigkeit, sondern weil sich Dinge verändern: die Hitze, das Produkt, die Zeit, die Stimmung.
„Optimiert“ klingt nach perfekt. Aber perfekt existiert in der Küche nicht – nur passend.
Ein Rezept soll helfen, nicht einschränken.
Wer kocht, muss lernen zu schmecken, zu entscheiden und im Zweifel vom Zettel wegzugehen.







